Zeit für Wearables?

Bild: Elias Amari @ Visualeyes Artists

Die iWatch ist in aller Munde – und vielleicht bald schon an vielen Handgelenken. Wollen tu ich sie ja schon, brauchen eher weniger. So weit weg die analoge Welt der 80er ist, vielleicht hatte sie mehr als nur nostalgischen Charme.

Langsam und stetig bewegen sie sich fort, die Zeiger auf meiner Armbanduhr. Wenn ich verreise oder wenn im Herbst die Zeit wieder umgestellt wird, muss ich selbst Hand anlegen an meine zuverlässige Begleiterin. Und jetzt: Soll ich sie ersetzen?

Wie toll wäre denn das: eine Uhr, die mir sagt, dass ich es wieder einmal nötig habe, mich zu bewegen? Bestimmt sitzen im Silicon Valley bereits Armeen von Programmierern zwischen kilometerhohen Pizzaschachtelstapeln und schreiben an der Killer-App gegen meinen inneren Schweinehund. Die weiss dann gleich auch noch, wie gut ich schlafe und wie’s um den Salzgehalt meiner Ernährung steht. Aber hätte da nicht meine Krankenkasse vielleicht noch mehr Freude als ich? Und sowieso, würde dann nicht irgendwann meine Prämie gleich an den Blutdruck oder den Kalorienverbrauch gekoppelt? Ist das noch gesund?

Ich weiss es nicht. Bin hin- und hergerissen. Mein iPhone würde ich ja nicht mehr gegen das alte Nokia eintauschen, auch wenn der Akku bei letzterem eine halbe Woche hielt und Snake Kult war. Aber dann wiederum: Google Glass hat sich auch nicht durchgesetzt.

Und: Warum wird uns das alles angeboten? Schliesslich müssen Wearables – der Name sagt’s ja schon – gut tragbar, also klein und handlich sein. Gespeichert wird in der Cloud. Damit gebe ich noch mehr Daten als mit meinem Smartphone preis (ja, das ist möglich!). Ausserdem wird gewarnt, dass die Verschlüsselung nicht sicher ist. Zurzeit arbeiten viele Anbieter daran, dass uns das Geld bald nicht mehr aus der Tasche, sondern aus der Uhr gezogen wird. Gerade eine Smartwatch würde das digitale Bezahlen sehr praktisch machen. Aber mein Konto vielleicht auch leicht zugänglich für Hacker. Oder wird Facebook mir bald Sonderangebote schicken, weil sie mich so gut tracken? Fragen über Fragen.

Ich schaue auf die Uhr. Eine Stunde ist vergangen. Und ich bin ganz froh, dass ich keine WhatsApp-Nachrichten oder ungelesene E-Mails auf dem Handgelenk sehe. Noch.

Und Sie? Ist Ihr Zelt schon bereit, um vor dem Apple Store zu campieren, wenn die iWatch herauskommt?





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